Laut S&P Global Market Intelligence dürfte das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 mit 2,3 % schwächer ausfallen, als zu Jahresbeginn angenommen wurde (2,7 %). Die für 2026 verglichen mit dem Vorjahr prognostizierte Abschwächung der BIP-Zuwächse wird getrieben von der Entwicklung in der Eurozone (Rückgang von 1,5 % auf 0,4 %), wobei das Wachstum in Deutschland entgegen dem generellen europäischen Trend leicht von 0,3 % auf 0,6 % ansteigen sollte, gestützt durch die fiskalische Lockerung in Form der Sondervermögen für Infrastruktur und Verteidigung. Chinas Wachstum dürfte sich von 4,9 % auf 4,5 % abschwächen, während in den USA massive KI-bezogene Investitionen dafür sorgen, dass sich das BIP-Wachstum trotz der relativ schwachen Weltkonjunktur nur marginal von 2,1 % auf 2,0 % verringern dürfte.